Tag 6: Gold Fields bis Kakadu National Park
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Tag 6: Gold Fields bis Kakadu National Park


Überblick 28.05.

Der Tag 6 im Überblick

Foto
am Pool der Moline Rockhole - 28.05.2018
- Moline Rockhole
Kakadu NP - Northern Territory

  • Pine Creek - Tanken und Eisenbahnmuseum
  • Landkarte und GPS-Daten Download
  • Anfahrt Kakadu National Park - Moline Rockhole
  • Auf dem Bukbukluk Lookout Walk
  • verwilderte Esel auf der Anfahrt zum Barramundi Gorge
  • Maguk - Wandern im Barramundi Gorge
  • bis Mardugal Campground am Jim Jim Creek
Pine Creek 28.05

Pine Creek - Tanken und Eisenbahnmuseum

Foto
alter Bahnhof Pine Creek, jetzt Museeum - 28.05.2018
Pine Creek - Eisenbahnmuseum
Pine Creek - Northern Territory

Wir begannen den Morgen an unserem wunderbaren Camp mitten im Outback. Die morgendliche Ruhe während unserem Frühstück wurde nur durch einige Vogelstimmen unterbrochen. Wir genossen die aufgehende Sonne und den so wunderschönen Ort ausgiebig. So brachen wir erst gegen 9:20 Uhr in Richtung Pine Creek auf.

6 Kilometer über die Springhill Road und 22 Kilometer dem Stuart Highway folgend kamen wir um etwa 9:45 Uhr in Pine Creek an. Am Ortseingang auf der linken Seite begrüßt der kleine Ort seine Besucher mit dem Miners Park, wo man viele große und alte Geräte des Bergbaus aus dem 19. Jahrhundert schon von weitem sehen kann.

Wir ließen das "rostige Altmetall" vom Miners Park links liegen und durchkreuzten den kleinen Ort auf der Suche nach der Tankstelle. Dabei kamen wir am National Trust - Pine Creek Museum vorbei. Leider waren die Türen verschlossen.

An der Tankstelle angekommen, mussten wir nun erst einmal beide 90-Liter-Tanks des Campers wieder auffüllen. Diese waren fast leer. Nach dem Tanken waren wir für den weitläufigen Kakadu National Park gerüstet.

Nun besuchten wir noch das Eisenbahnmuseum Pine Creek Railway Precinct. Die erste Eisenbahnstrecken von Darwin Richtung Süden führte direkt durch Pine Creek. Heute verläuft die moderne Strecke weitläufig am Ort vorbei. Es gibt in den Ort auch keine Gleisverbindung mehr. Am Eisenbahnmuseum kann man unter Anderem noch einige Gleisanlagen, das alte Bahnhofgebäude und eine historische Dampflock aus den vergangenen Zeiten bewundern. Das Bahnhofgebäude beherbergt das eigentliche Museum. Leider waren die Türen aber auch hier verschlossen.

So brachen wir dann gegen 10:30 Uhr Richtung Kakadu National Park auf.

Karte 28.05.2018

Landkarte und GPS-Daten Download

POI's (interessante Orte):
Track's und Routen:

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Ausserdem bestimmt diese Auswahl auch den Inhalt der GPS-Daten des Gesamt-Downloads.

Als Datei-Typ der GPS-Daten können im nächsten Schritte 'KML-Datei' oder 'GPX-Datei' zum Download ausgewählt werden.

Auch einzelne Routen oder Orte können über das Icon hinter der entsprechenden Auswahl heruntergeladen werden.

Moline 28.05.

Anfahrt Kakadu National Park - Moline Rockhole

Foto
Moline Rockhole mit Fall - 28.05.2018
- Moline Rockhole
Kakadu NP - Northern Territory

Wieder raus aus Pine Creek und kurz auf den Stuart Highway, gelangten wir in Richtung Osten auf den Kakadu Highway. Nach 59 Kilometern kamen wir kurz vor der Grenze zum Kakadu National Park am Mary River Roadhouse an.

Laut unseren Informationen aus dem Internet sollte man unter anderem hier den Parkpass für den Kakadu National Park erwerben können. Dem war nicht so. Die freundliche Bedienung vom Roadhouse sagte uns, dass man den Pass bei der Ranger Station kurz hinter dem Parkeingang bekommt. Die Ranger Station befinde sich in etwa 10 Kilometern.

So verließen wir das Mary River Roadhouse und fuhren ohne Pass in den Kakadu National Park.

Etwa 6 Kilometer hinter dem Parkeingang trafen wir auf die Zufahrt zur Moline Rockhole. Obwohl die Zufahrt nur ein Kilometer lang ist, sollte diese nur mit einem Offroad-fähigen Fahrzeug befahren werden. Es gibt große Steine im Fahrweg. Gegen 11:30 Uhr kamen wir auf dem “Parkplatz“ an der Moline Rockhole an.

Nach knapp 200 Meter kurzem Fußweg standen wir an der idyllischen Moline Rockhole. Das glassklare Wasser des Gerowie Creek lädt ganzjährig zum Schwimmen im Pool und Baden unter dem kleinen Wasserfall ein. Trotzdem sollte man hier vorher den Pool längere Zeit beobachten, um ihn auf Krokodile zu prüfen. In aller Regel ist er aber frei von Krokodilen.

Wir badeten hier nicht. Wir verweilten an diesem so ruhigen und naturbelassenen Ort für etwa eine halbe Stunde und ließen diesen wundersamen Ort einfach auf uns wirken.

Wie man auf dem Foto sehen kann, sitzt da noch eine fremde Person oben am Wasserfall und tut dasselbe wie wir. Einen direkten Weg dort hoch konnten wir nicht ausmachen. Wir haben danach aber auch nicht gesucht. Es gibt aber noch einen 4WD-Abzweig etwa 1,2 Kilometer weiter auf dem Kakadu Highway. Von hier kann man vermutlich auch den kleinen Wasserfall von oben erreichen.

Die Moline Rockhole ist einer der weniger besuchten und bekannten Orte im Kakadu National Park, da sie auf kaum einer touristischen Karte verzeichnet und die Zufahrt auch nicht ausgeschildert ist. Dadurch ist die Moline Rockhole mit dem wunderschönen Pool und dem kleinen Wasserfall noch in einem komplett naturbelassenem Zustand und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Bukbukluk 28.05

Auf dem Bukbukluk Lookout Walk

Foto
Bukbukluk Lookout - 28.05.2018
Bukbukluk Lookout Walk - Bukbukluk Lookout
Kakadu NP - Northern Territory

Zurück auf dem Kakadu Highway fuhren wir nun etwa 4 Kilometer weiter bis zur Mary River Ranger Station. Hier kümmerten wir uns erst einmal um den Kakadu Park Pass. Wir bezahlten für einen 7-Tage-Pass 40 australische Dollar pro Erwachsenen. Wenn man den Anreisetag vorher genau kennt, kann man den Kakadu Park Pass auch schon im Voraus online unter https://book.parksaustralia.gov.au/passes/kakadu/ buchen. Es gibt aber immer nur 7-Tage-Pässe. Wer länger bleiben will, kann seinen Pass hier an der Ranger Station um weitere 7 Tage verlängern lassen.

Im Anschluss setzten wir unsere Reise Richtung Bukbukluk Lookout fort. Gegen 12:30 Uhr kamen wir nach 10 Kilometern am Parkplatz zum Bukbukluk Lookout an. Nahe dem Parkplatz gibt es auch Picknicktische.

Wir begaben uns nun auf den Bukbukluk Lookout Walk. Der Bukbukluk Lookout Walk verläuft anfangs für gut 150 Meter auf einem kleinen Bergkamm mit sehr geringem Anstieg. Danach gibt es einen kleinen Rundweg auf der Hügelkuppe. Auf diesem Rundweg hat man immer wieder gute Aussichtspunkte über die großen Weite der hier hügligen Landschaft der ehemaligen Goodparla Station. Auch gibt es unterwegs auf dem Bukbukluk Lookout Walk hier und da eine Bank zum Genießen der schönen Aussicht.

Namensgeber für diesen Lookout ist der Fasanspornkuckuck oder auch Fasanschwanzkuckuck. Dieser heißt in der Sprache hier ansässigen Aborigines “Bukbuk“. Wir konnten aber keinen“Bukbuk“ ausmachen.

Insgesamt ist der Bukbukluk Lookout Walk vom Parkplatz und zurück nur 600 Meter lang und einen kleinen Stopp auf der Reise wert.

Esel 28.05.

verwilderte Esel auf der Anfahrt zum Barramundi Gorge

Foto
wilde Esel am Kakadu Hwy - 28.05.2018
Kakadu Hwy - old Goodparla Road
Kakadu NP - Northern Territory

Jetzt führte unsere Reise 34 Kilometer weiter auf dem Kakadu Highway. Gleich am Anfang der Strecke trafen wir am Straßenrand beim Abzweiges nach Goodparla auf fünf verwilderte Esel. Wir hielten kurz an und beobachteten die sehr gesund wirkenden Tiere, wie sie im Schatten der Bäume geschützt vor der Mittagssonne mehr oder weniger ruhten.

Danach ging es weiter bis wir rechts auf den Abzweig zum Barramundi Gorge abbogen. Die 10 Kilometer lange Gravelroad zum Barramundi Gorge wird überall als reine 4WD-Strecke angegeben.

In der Trockenzeit kann man aus meiner Sicht aber auch mit einem normalen PKW den Parkplatz von Maguk erreichen, zumindest aber den Maguk Campground. Er liegt gut einen Kilometer vor dem Parkplatz. Es sind von dort auch nur etwa 15 Minuten zu Fuß bis zum Anfang des Maguk Walk.

Maguk 28.05.

Maguk - Wandern im Barramundi Gorge

Foto
Maguk - Barramundi Gorge mit Pool und Fall - 28.05.2018
Maguk Walk - Barramundi Pool and Falls
Kakadu NP - Northern Territory

Gegen 14:00 Uhr starteten wir auf dem Maguk Walk entlang des Barramundi Creek. Nach etwa 250 Metern quert der Weg den Barramundi Creek das erste Mal. Die Querung ist teilweise mit Gitterrosten über das Wasser des Creeks geführt. Wir mussten hier aber schon unsere Schuhe ausziehen, da das Wasser noch knöchelhoch über diesen Gitterrosten stand.

Kurz darauf beginnt der eigentliche Barramundi Gorge, der auch als Maguk Gorge bezeichnet wird. Wir folgten immer dem Pfad entlang des Barramundi Creek durch den Monsun-Regenwald. Unterwegs am Rand des Creeks standen Warnschilder wegen Krokodilen. Man sollte also dem Wasser nicht zu nahe kommen und auch die Augen auf den Wegesrand richten, um keine Überraschung zu erleben.

Nach weiteren 400 Metern wird die Vegetation offener und die starke Nachmittagssonne brachte uns mächtig ist schwitzen. Der Rest des Maguk Walk ging nun über felsigen Untergrund, teilweise mit Geröll oder über Felsstufen.

Etwa 100 Metern weiter mussten wir den Barramundi Creek ein zweites Mal queren. Die Querung verlief über eine knietief, leicht schräg im Wasser liegende Felsplatte. Ich sage zu meiner Frau noch: „Pass auf, der Fels ist vermoost und extrem rutschig.“. Da rutschte ich schon, ohne mich selbst zu bewegen, immer tiefer, diagonal in den Barramundi Creek. Nun stand ich zwar auf der anderen Seite des Creeks, aber das Wasser reichte mir bis zum Hintern. Somit war mein erst neu gekauftes Handy in der Hosentasche abgesoffen. Wieder aus dem Wasser, legte ich das Handy zum Trocknen in die Sonne auf einen Stein, da es extrem heiß wurde, das Licht voll leuchtete und es sich nicht abschalten ließ.

Das Handy abgeschrieben und für den Rückweg liegen gelassen, wanderten wir den Rest des Weges weiter bis zum Pool unterhalb der Maguk Falls, oder auch Barramundi Falls. Der etwa 100 Meter lange und 30 Meter breite Pool ist von beiden Seiten und am oberen Ende von Felswänden eingeschlossen. Am oberen Ende fällt der Barramundi Creek als Wasserfall in den Pool.

Wir genossen den so abgeschieden und eindrucksvollen Ort für einige Zeit. Baden gingen wir wegen der Krokodilwarnungen weiter vorn nicht, obwohl der Pool in vielen Informationsquellen als Badeort angegeben wird.

Auf dem Rückweg des Maguk Walk sammelten wir das Handy wieder ein. Es war nicht mehr zu retten, aber die Fotos auf der Speicherkarte blieben erhalten. Trotz alledem war der Maguk Walk das Highlight des Tages.

Mardugal 28.05.

bis Mardugal Campground am Jim Jim Creek

Foto
Mardugal Campground sanitäre Einrichtungen - 29.05.2018
Mardugal Billabong - Mardugal Campground
Kakadu NP - Northern Territory

Nun wurde es Zeit, einen Platz für die Nacht zu suchen. Wir fuhren 45 Kilometer weiter auf dem Kakadu Highway bis zum Mardugal Campground in der Nähe von Cooinda (auch als Mardukal Campground geschrieben).

Der Mardugal Campground besteht aus zwei dicht beieinander liegenden Plätzen (1 für Caravan und 2 für alle). Der Mardugal Campground 1 liegt näher am Mardugal Billabong. Er ist aber nur saisonal geöffnet. Hier wollten wir eigentlich hin, jedoch war diese Campground 1 geschlossen. Somit suchten wir uns ein Platz auf dem Mardugal Campground 2.

Auf dem Mardugal Campground 2 angekommen, fanden wir gleich es ruhiges Plätzchen. Jedoch war hier eine massive Mückenplage. Da wir unseren Abend im Freien verbringen wollten, buchten wir uns hier noch nicht ein und suchten nach einer anderen Campmöglichkeit.

Wir fuhren in Richtung Jim Jim Billabong Campground nahe der alten Fuhrt durch den Jim Jim Creek. Jedoch wurde unsere Fahrt an der Gabelung kurz hinter der Jim Jim Ranger Station gestoppt. Ob nach links oder rechts, beide Strecken waren bei Androhung hoher Geldstrafen ohne Angabe einer Begründung gesperrt. Vermutlich war der Jim Jim Billabong Campground wegen Schäden aus der "Wet" noch saisonal geschlossen. Wir drehten um. Es blieb uns nur der Mardugal Campground 2 mit der Mückenplage für diese Nacht.

Da noch genügend Zeit war und wir am nächsten Tag eventuell eine Bootstour auf den Yellow Waters unternehmen wollten, fuhren wir nun zu den Anleger der Yellow Water Cruises. Wir schauten uns hier auf einem kleinen Spaziergang um. Abfahrzeiten oder gar eine Buchungsmöglichkeit Vorort gab es hier aber nicht. Für diese Möglichkeiten mussten wir an das Info-Center an der Cooinda Lodge fahren. Leider war das Angebot hier saisonal bedingt noch sehr begrenzt und nur Touren am Nachmittag möglich. Diese Nachmittagstour hätte uns dann aber für den nächsten Vormittag an den Mücken-verseuchten Campground gebunden und somit planten wir für den nächsten Tag um.

Wieder auf dem Mardugal Campground 2 angekommen, buchten wir uns hier ein und nutzen dann wenigstens die guten sanitären Anlagen für eine ausgiebige Körperpflege mit Dusche und nutzten den Abend zur Wäsche unserer verschmutzten Kleidung. Nach einem Abendessen im Camper unternahmen wir vor dem Schlafengehen noch einen schönen Spaziergang an den Mardugal Billabong.

» weiter mit Tag 7 - 29.05.2018

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